Ganzheitliche und prozessorientierte organisatorische und persönliche Entwicklungen
Wege zur Qualität ist ein ganzheitliches und prozessorientiertes Qualitätsentwicklungsverfahren mit dem Ziel, Organisationen und Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Die Gesichtspunkte für Diagnose und Gestaltung der Zusammenarbeit öffnen den Blick und ermöglichen zum einen ein gezieltes und vertieftes Erfassen der wichtigsten Zusammenspiele einzelner Kräfte oder Gesichtspunkte in ganz unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Wege zur Qualität hilft zum andern mit, konkrete, praktische Antworten und Lösungen zum Beispiel auf folgende Herausforderungen des Alltags zu finden:
Aufgabenstellung
Wenn die Richtung unklar ist und die Identität fraglich erscheint. Periodische Reflexion des Leitbildes und ggfs. Überarbeiten von Leitbild und Konzepten, Klären der Ziele und Grundlagen, Geeignetheit der Organisationsstruktur überprüfen.
Eigenverantwortung
Wenn unklar ist, durch wen und wofür Verantwortung wahrgenommen wird. Verantwortungsregelungen überprüfen und Stärkung des eigenverantwortlichen Handelns durch Dynamische Delegation
Können
Wenn Mitarbeitende keine ausreichende Qualifikation für die von ihnen übernommene Aufgabe mitbringen. Vereinbarungen zu notwendigen Nachqualifikationen treffen, den Kompetenzerwerb durch Mentoring, interne und externe Fort- und Weiterbildungen sowie kollegiale Beratung unterstützen.
Freiheit
Wenn die Einzelaufgaben unklar sind. Erarbeiten/Anpassen von Aufgabenbeschreibungen. Sicherstellen, dass jede Fachfunktion in einem arbeitsfähigen Gremium verankert und in einen periodischen Rückkoppelungsprozess integriert ist. Arbeitsergebnisse periodisch reflektieren und auswerten.
Vertrauen
Wenn das Vertrauen gelitten hat. Überprüfen der Informationsströme und Regelungen für den Umgang mit Störungen und Konflikten erarbeiten und verankern.
Schutz
Wenn eine Schwäche vorliegt, getroffene Vereinbarungen und Entscheidungen verbindlich umzusetzen. Das Verständnis der Zusammenarbeit als Vertrags- und Vereinbarungsverhältnis stärken und Regelungen vereinbaren für den Umgang mit Vertragsverletzungen.
Finanzieller Ausgleich
Wenn die wirtschaftliche Lage die Aufgabenerfüllung erschwert. Die finanzielle Entwicklung der Einrichtung mittelfristig überschaubar machen. Mitarbeitende sachgemäß in die Finanzplanung einbeziehen. Leitbildkonforme und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Produktivität prüfen
Verantwortung aus Erkenntnis
Wenn der Impuls und die Motivation im Alltag unterzugehen drohen. Pflege von Grundlagenarbeit als Quelle der schöpferischen Arbeit.
Individuelle Entwicklung
Wenn Motivation und Arbeitseinsatzbereitschaft von Mitarbeitenden schwinden. Wahrnehmungs- und Reflexionsmöglichkeiten für die individuelle Entwicklung der Mitarbeitenden schaffen, z.B. "Zusammenarbeitsgespräch", Rückblick und Rechenschaft, Intervision, Supervision, Rücksichtnahme auf biografische Situationen und Veränderungen ermöglichen, soweit es der Leistungsprozess zulässt.
Gegenwartsgemäßes Handeln
Wenn wichtige Veränderungsnotwendigkeiten aufgestaut sind. Den Veränderungsbedarf in die Zielsetzungen integrieren. Für Ressourcen und Bedingungen eines Erneuerungsprozesses sorgen. Die von Veränderungen Betroffenen nach Maßgabe ihrer Beteiligung in die Erneuerungsprozesse einbeziehen.
Individualität und Gemeinschaft
Wenn das Verhältnis zwischen Einzelpersönlichkeiten und der Gemeinschaft aus der Balance geraten ist. Prozesse einrichten, die die Handlungen des Einzelnen stärken - innerhalb des gemeinsamen Willens (Leitbild).
Gemeinschaft als Schicksal
Wenn eine bewusst gestaltete Gemeinschaftsbildung z.B. durch unterschiedliche Arbeitszeiten und Teilzeitarbeit erschwert wird. Die verbindliche Teilnahme an Teambesprechungen und Konferenzen vertraglich regeln und dafür sorgen, dass alle Mitarbeitenden in regelmäßige Reflexionsprozesse eingebunden sind. Den Zusammenhalt durch gemeinschaftsbildende Aktivitäten stärken.


